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Eine Komödie von Markus Michel

Uraufführung

Holzbein-Housi schnitzt einen Holzengel, den er gegen ein Stück Braten dem Dorfarzt für das Wartezimmer schenken möchte. Er wird von Olga, der Köchin des Doktors, abgewiesen. Sie verdächtigt ihn, ihrem Güggel Bubi vergiftete Maiskolben hingelegt zu haben, die dieser aber nicht gefressen hat.
Das Krähen des Güggels hat nicht nur Lise, die Nachbarin, in Rage gebracht, das ganze Dorf gerät in Aufruhr.
In der Folge dient Holzbein-Housi den verfeindeten Parteien als Sündenbock für alle Untaten.
Der tiefe Graben zwischen Olga und Lise zerstört nicht nur die zarte Liebe ihrer Kinder, er bringt dem Dorf Gewalt, Brand und Tod.
Der von der Köchin verschmähte Holzengel fängt plötzlich an zu sprechen, wird zu einer hübschen jungen Frau, in die sich Holzbein-Housi verliebt.
Ein schöner Traum zuerst, doch am Schluss bleibt nur ein verkohltes Holzscheit.
Der Güggel hingegen stirbt an Altersschwäche. Der Streit geht trotzdem weiter.
Neben Holzbein-Housi steht ebenfalls das Pöögge-Änni am Rande der Dorfgesellschaft.
Mit viel Witz und Seitenhieben kommentieren die beiden das Geschehen und streiten sich über Leben und Tod, Bestattungsarten, Gülle und Wolken…

„In humorvollen knappen Dialogen entwickelt Markus Michel einen Nachbarsstreit auf dem Land, eine Geschichte,die einerseits exemplarisch für unzählige ähnliche Geschichten funktioniert, und andererseits mit grotesken Figuren, Handlungen und einer eigenwilligen Sprache eine dichte und starke Atmosphäre schafft.“
(Renata Burckhardt, Autorin und Jury-Mitglied der „Appellation Controllée 2006“. Diese Fachjury, initiiert durch den Verband Autorinnen und Autoren der Schweiz (AdS), empfiehlt Theatertexte zur Aufführung.)

Vorbei!

Es war eine  interes- sante und sehr spe- zielle Produktion.
Innert vier Wochen einstudiert, ein Kraftakt für die beteiligten Amateure. Aber bes- tens gemeistert.
Eine Serie gelungener Aufführungen, ein stim- miges und stets bestens gelauntes Ensemble.
Leider wenige Zu- schauer. Schade, das Stück wie auch die Leistung des Ensemb- les hätte weit mehr Publikum verdient.
Wir haben gelernt: Im Feburar müssen wir in Biglen künftig kein Theater mehr machen, die Konkurrenz durch die Vereinstheater, Konzerte, Lottos usw. ist zu gross...
Henu, uns hat's trotz- dem Spass gemacht.
Ein herzliches Danke- schön allen Beteiligten auf, hinter, vor und neben der Bühne!

Unser Medienpartner:

Zoom: neo1_sw.bmp (33 KB)

Die Produktion wird u.a. ermöglicht durch:

wappen.jpg (30 KB)

ein herzliches Dankeschön!

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