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Unser Plakat wurde gestaltet durch Hannes Zaugg-Graf, Uetendorf
Meiner Idee entsprechend, auf der Moosegg hauptsächlich Stücke, Themen und Autoren zu präsentieren, welche irgend- wie ins Emmental passen oder gar gehören, lasse ich Sie in diesem Sommer einen weiteren wichtigen Emmentaler Schriftsteller (wieder)entdecken. Die Gräber von Jeremias Gotthelf, Emanuel Friedli und Simon Gfeller liegen nebenein- ander bei der Kirche Lützelflüh. Und dort mögen die drei gros- sen Schriftsteller weiterhin in Frieden ruhn. Ihr Schaffen aber soll lebendig bleiben!
Es ist kein Zufall, dass ich just für diesen Sommer ein Stück nach einem Roman von Simon Gfeller in das idyllische Theatergelände auf der Moosegg bringe. Vor hundert Jahren erschien Gfellers Erstlingswerk, der Roman „Heimisbach“, der das Leben in der damals noch Dürrgraben heissenden Talschaft beschrieb. 1968 wurde die Postadresse 3453 Dürr- graben zu Ehren des Dichters in 3453 Heimisbach umbe- nannt.
Beim Schmökern in Gfellers Werken blieb ich allerdings an einem andern Buch hängen. Der auf den ersten Blick unspek- takuläre Roman „Eichbüehlersch – e Wägstrecki Bureläbtig“ hat es mir grad sofort angetan.
Ein grosses, spannendes und durchaus aktuelles Thema eröffnete sich mir, nämlich der Einfluss der Erziehung auf die spätere „Lebenstauglichkeit“. Wie entwickelt sich der Vollwai- se Res unter der überfürsorglichen Erziehung durch die Grossmutter? Wird er ein verwöhnter Weichling? Wird er in den Stürmen des Alltags bestehen? Wird er mit Verantwor- tung umgehen können? Taugt eine Ehe, welche durch die Grossmutter eingefädelt wurde? Und ist es wirklich so, dass sich eine Frau als Grossmutter anders verhält, denn als Mut- ter? Und wenn ja, warum?
Diese Fragen zu beantworten, hiesse dem Inhalt des zweiten Teils „Eichbüehlersch – e starchi Frou“ vorgreifen und den wollen wir Ihnen ja erst im nächsten Sommer zeigen. Vorerst dürfen Sie sich auf den ersten Teil mit dem Untertitel „Chum-merbueb“ freuen und der scheint ganz offensichtlich glücklich zu enden. Macht Sie aber hoffentlich bereits neugierig auf die Fortsetzung!
Spielerinnen, Spieler, handwerklich begabt für den Bühnenbau, Technikinteressierte für die Installation und/oder Bedienung der Licht- und Tontechnik, freundliche und hilfsbereite Personen, die unser Publikum empfangen und betreuen usw.
Interesse? Dann melde Dich gleich bei uns, damit wir mir Dir Kontakt aufnehmen können!