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Was in den letzten paar Wochen passiert ist, verdient die Bezeichnungen "verrückt" und grossartig.
Hand in Hand arbeiteten etliche Unternehmen auf der "Grossbaustelle". Samt und sonders mitdenkende und engagierte Handwerksleute, die offenbar bald einmal spürten, dass da etwas besonderes entsteht.
Parallel dazu leisteten etliche Mitglieder der Berner TheaterCompanie, respektive des Freilichttheaters Moosegg weit über 500 Stunden Fronarbeit.
Wer je einmal die Baustelle besucht hat, dem fiel auf, dass trotz grossem Zeitdruck nie schlechte Laune oder dicke Luft herrschte. Allenthalben wurde mit grossem Einsatz und viel Herz gearbeitet.
Obwohl noch lange nicht alles vollendet ist, können wir für den Moment auf ein funktionierendes und stimmungsvolles Provisorium stolz sein!
Folgende Arbeiten wurden in den letzten paar Wochen erledigt:
Errichten der Toiletten (inkl. Dusche)
Einbau zweier Künstlergarderoben
Installation der gesamten Stromversorgung inkl. Notbeleuchtung
Realisation der Fluchtwege und Brandschutzmassnahmen
Installation der Wasserversorgung inkl. Löschposten
Installation der gesamten Theaterbeleuchtung
Einbau der Heizung im Foyer (Theaterbar)
Ausbau und einrichten des Foyers inkl. Einbau der provisorischen Theaterbar und der Besuchergarderobe
Abdichten, isolieren und decken des Flachdachs
Verlegen der Wand- und Bodenplatten in den Toiletten und in der Dusche
Lange, zu lange, ist baulich nichts mehr passiert. Obwohl das Geld für den Umbau der kulturfabrikbigla eigentlich zu- gesichert ist.
Aber zusammen haben wir nun wenigstens die Arbeiten in Angriff genommen, die wir weitestgehend auch selber aus- führen können.
Zusammen mit dem befreundeten Architekten, Lucius Ueberwasser (ueberwasser architektur & projektmanage- ment), planen wir die Raumaufteilung des Foyers.
Folgende Anforderungen und Bedingungen sind zu erfüllen:
Das Ambiente und der Charme des Raums muss erhalten bleiben.
Das Foyer enthält die Abendkasse, die Zuschauer- garderobe und eine Bar.
Das Foyer ist räumlich so aufgeteilt, dass kleinere Anlässe (z.B. Lesungen, Solokonzerte usw.) auch hier durchgeführt werden können
Die einzelnen Elemente müssen durch uns selber her- gestellt werden können.
Als erstes haben wir den Zwischenboden herausgerissen, um mehr "Luft" und Helligkeit in den Raum zu bringen...



In der Halle selber versuchen wir mit geschickt platzierten Molton-Segeln die Akkustik zu verbessern...


Der riesige Neben- und spätere Stauraum dient uns hervor- ragend als Schreinerei und Nähatelier...
Allmählich sollte es mit der Bauerei wieder vorwärtsgehen.
Da die Arbeiten zu einem guten Teil mit einem Darlehen von Bund und Kanton finanziert werden, müssen die Offerten für die einzelnen Arbeitsbereiche im Submissionsverfahren ver- geben werden.
Bis alle Offerten eingetroffen und die Aufträge vergeben sind, dauert es halt eine Weile.
Wann dann wierklich mit den weiteren Sanierungsmass- nahmen begonnen werden kann, steht zur Zeit noch nicht fest.
Sicherheitshalber haben wir die erste Premiere mal ausge- setzt, beziehungsweise verschoben.
Die Proben für "Emil und die Detektive" können hoffentlich programmgemäss ab Mitte September stattfinden.
Voraussichtlich wird die Eröffnungsfuehr nach hinten verlegt.
Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden.
Die Baupublikation ist erfolgt
Die Abstimmungsbotschaft zu Handen der Einwohnerinnen und Einwohner Biglens wurden verschickt
Am 25. Januar hat die Gemeindeversammlung von Biglen die Vorlage (Bürgschaft für das Investitionshilfedarlehen von Fr. 400'000.-- und Sanierungsbeitrag von Fr. 200'000.--) knapp angenommen
Am 7. März 2008 wurde im Büro von Notar Haldemann in Biglen die Kulturfabrik Bigla AG gegründet
Die Aktionäre: Leu Enterprises (vertreten durch Peter Leu), Bigla AG (vertreten durch Monika Löffel-Bösch), Gemeinde Biglen (vertreten durch Gem-Präs. Jean-Paul Mange) und die Region Kiesental (vertreten durch Agnes Mathys-Rohrer
am 17. März wurde das erste Material für den Umbau der Haupthalle engeliefert und mit den ersten Arbeiten begonnen.
Auf der einen Seite wird eine veränderbare (ermöglicht Auftrittsvarianten) Lärm- und Brandschutzwand eingebaut, auf der Fassadenseite wird eine weitere Brand- und Lärmschutzwand eingebaut. Letztere so, dass die Gebäudefassade von aussen nicht tangiert wird.
am 18. März erfolgte der Eintrag ins Handelsregister des Kantons Bern
am Mittwoch, 26. März entfaltete der gösste mobile Baukran der SChweiz für jkurze Zeit seine insektenähnlichen Stahlarme, um die Platen für die neue Dachabdeckung an den vorgesehenen Lagerstellen zu deponieren...
Zwei Tage später, am Freitag, 27. März, ist das ursprüngliche Glasdach der Fabrikhalle schon fast vollständig durch ein lichdichtes Dach ersetzt...
aber auch die verschiedenen Handwerker, welche für den Einbau der Lärm- und Brandschutzwände verantwortlich waren, haben tüchtig Gas gegeben...
bald schon, wird die Werk- statt-Ambience wohl verschwinden. Zumindest für ein paar Wochen. Nach der Dürrenmatt-Ausstellung wird dann wieder aus vollen Kräften gebaut...
Gesamtplanung und Bauleitung
Eigenleistungen im Bereich Innenaus- bau (Schreinerei, Lärm- und Brand- schutz, Malerarbei- ten usw.)
Elektroinstallationen (Verkabelungen, Einrichtung der Theaterbeleuchtung usw.)
und
Ersetzen des Glasdachs durch Schichtplatten
Einbau der Lärm- und Brandschutz- wand an der Ost- und Südfassade...
Toilettenanlagen und Wasserversorgung
Heizung, Lüftung
Flachdachisolation und Abdeckung
Wand- und Bodenbeläge in den Toiletten
Elektrische Installationen